Seekadetten der Nordland
Stand: 04.08.2011ex. leichter Kreuzer Niels Juel

Die letzten Seekadetten der Kriegsmarine auf der Nordland und ihre letzte Fahrt
Ein Bericht von Werner Fuchs, ein ehemaliger Seekadett auf der "Nordland"
Aus den Erinnerungen berichtet ein ehemaliger Seekadett über seine Kadettenzeit auf der Nordland und deren Selbstversenkung bei Kriegsende. Auf der "Nordland" ex "Niels Juel" wurden im Laufe von 22 aktiven Dienstjahren zahlreiche Seeoffiziere ausgebildet, die teilweise noch lange nach dem Kriege als Kapitäne Dienst taten, dänische und deutsche Schiffsführer, insbesondere bei den Handelsflotten.
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Hielt dann der Zug irgendwo an, so rannten dann einige von uns vor zur Lokomotive um von deren Tender einige Kohlen für unser Kohleöfchen zu holen.
"Räder müssen rollen für den Sieg" stand in großen weißen Buchstaben an der Seitenwand des Kohlentenders hinter der 44- iger, einer riesigen Dampflok der Baureihe 44.
Auf dem Stettiner Verschiebebahnhof wurden unsere paar Waggons abgekoppelt und zu einem andern Militärzug rangiert. Dabei prallte unser Waggon so heftig auf das andere Zugende, daß unsere, an der Waggonwand hängenden, Ausrüstungsteile auf uns herunterfielen, der Ofen umstürzte und wir meinten, die Wagenwand breche herein. Wir lachten. Was war das schon im Vergleich zu dem was wir hinter uns hatten!
Hier auf dieser Fahrt fühlten wir uns frei, waren guten Mutes und sangen zur Klampfenbegleitung unser gesamtes Repertoire an Soldaten- und Matrosenliedern. Witze wurden laufend gerissen und Justus Bartlewski, mein Stuttgarter Landsmann wurde zum Star im dämmerigen Güterwagen als er mit angezündeten Streichhölzern entflammbare Fürze vorführte. Er bekam von unserem stets knappen Kommißbrot scheibenweise Extrarationen, um immer genügend Treibstoff zu haben. Dieser Truppentransport war während unserer bisher viermonatigen Dienstzeit zum ersten Mal so richtiges zünftiges Soldatenleben, wie wir es uns vorgestellt hatten und wie es zwischendrinnen einfach dazugehörte. Mit jedem neuen Rattern über einen Schienenstoß ließen wir Stralsund mit seinem Dänholm zurück, jene erste Station im Leben eines jeden Seeoffiziersanwärter der damaligen Kriegsmarine, und fuhren einem ungewissen Schicksal, doch der Laufbahn wegen vorbestimmten Zeit entgegen.
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Wir wollten so schnell wie möglich auf ein Schiff und zur See fahren, wir wollten etwas sehen und erleben. Die Güterzugfahrt durch Mecklenburg und Pommern war schon ein erster Auftakt hierfür.
Am 2. Juli 1944 hatten wir vormilitärisch ausgebildete Gymnasiasten in einem gebrauchten Marinepappkarton unsere zivilen Klamotten nach Hause geschickt und hatten, außer den Fliegerangriffen Zuhause und dem schweren Luftangriffen am 6. Oktober 1944 auf Stralsund, als unsere Kompanie noch während der anfliegenden Wellen der Amerikaner zur Hilfeleistung über den Rügendamm in den Hafen eilte, vom Krieg noch kaum etwas gesehen und noch weniger von der Kriegsmarine, von deren Uniformträgern einmal abgesehen.
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Im vierten Monat unsere Zugehörigkeit zur I./1. SSTA war die Gerüchteküche auf dem Dänholm langsam zum Kochen gekommen, die Zeit zur Abkommandierung zu einem Bordkommando war gekommen. Namen wie "Horst Wessels" "Gorch Fock" "Hansa" und "Nordland" fielen. Hoffentlich kein Dickschiff, auf welchem wie es in einer Kaserne zugehe oder gar ein Segelschiff das zwar hohe Masten aber keine Kanonen habe und deshalb auch kein Kriegsschiff sei, das ständig im Hafen oder auf der Reede liege und auf welchem der gleiche Schlauch wie auf dem Dänholm gepflogen werde, nur das es anstelle der Sanddünen die Wanten hochgehe. U-Boote das sei das Richtige für uns, die fahren noch richtige Einsätze auf See. So wurde palavert und gehofft, bis dann in den letzten Oktobertagen die feldgraue Uniform samt Drillich, Gamaschen und Schnürstiefel abgegeben werden mußten und wir, jetzt nur noch in "blau" uns erst als richtige Matrosen fühlten.
So lagen und hockten wir in den Güterwaggons, die gen Stolpmünde, dem kleinen Fischerort und unbekannten Ostseebad an der Mündung des gleichnamigen Flüßchens zurollten. " Nordland" hieß unser Ziel.
Das Bordkommando
Endlich hatte die zweitägige Güterbahnfahrt ein Ende. Etwas steif, doch erwartungsfroh kletterten wir von den kleinen Kaianlagen Stolpmündes aus den Güterwaggon.
Und da lag sie nun, keine zweihundert Meter weit weg: die "Nordland". Schwarzer Rauch quoll aus dem Schornstein in den frischen Morgenhimmel. Die machen ja "Seeklar" wußte schon einer zuberichten, als wir unsere Seesäcke buckelten und in loser Marschkolonne über die Hafengleise und die über die Stolpe führende Brücke an die Westpier zur "Nordland" marschierten.
Es war der 1. November 1944 und es war schon sehr kalt, als wir, hinter unseren Seesäcken angetreten, an der Kaiserstraße standen und ein Dienstgrad aus unserer Begleitung Meldung an den von der "Nordland gekommenen ersten Offizier machte.
Das war also unser Schiff, unser Zuhause für eine unbestimmte Zukunft.
Die "Nordland" lag gut vertäut am Ende des Kais in unmittelbarer Nähe der Stolpebrücke. Die "Aalborghus", ein Däne, liegt noch mit im Hafen, sonst nur Fischerboote, ein Flußbagger und ein außer Dienst gestelltes U-Boot.
Es gab eine kurze Begrüßung durch den ersten Offizier, dann folgte die Einteilung.
Ich sollte mit meinen Kammeraden, die ich schon aus den Wehrertüchtigungslager in Prien am Chiemsee kannte, mit denen ich bei dem RAD und auch auf dem Dänholm beisammen war, jetzt an Bord der "Nordland" zur 1. Division gehören.
Es ging in Gedränge an Bord und dort unter die Back, wo unsere Division unterzubringen war. Backskisten wurden gepackt und der Seesack entleerte sich nur langsam und nach mehreren Versuchen, bis alles untergebracht war, war alles in einem schmalen Spind verstaut.
Zweite wichtigste Handlung des Tages war der Empfang der Bettwäsche und die daran sich anschließende Unterweisung über den Gebrauch der Hängematte, die wir schließlich fachgerecht mit dem in Bettzeug eingezogenen Decken bestückten und zurrten.
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Auf was für einen Dampfer waren gelandet. Natürlich auf einem Dickschiff, noch dazu ein Kadettenschulschiff. Trotz des neuen und ungewissen entsprach unsere Abkommandierung nicht ganz unseren Vorstellungen, doch wir trugen es mit Humor und Gelassenheit. Wird schon noch werden dachte so mancher von uns. Bei der ersten Gelegenheit die sich bot, ging es auf Entdeckungsreise.
Nun die "Nordland" hieß vormals "Niels Juel" und war ein ehemaliges dänisches Kriegsschiff. Am 3. Juli 1918 lief das von der Marinewerft in Kopenhagen erbaute Schiff vom Stapel und wurde 23. Mai 1923 in Dienst gestellt. Das Schiff hatte eine Wasserverdrängung von 3800tdw, ist 87 m lang, 16,30m breit und hat einen Tiefgang von 4,79m. 1936 wurde das Schiff umgebaut. Als Antrieb dienten zwei Dreifach Expansionsdampfmaschinen mit fast 3000 PS, mit jeweils zwei Dampfkesseln mit Kohlefeuerung und zwei mit Ölfeuerung. Es lief eine Marschfahrt von 10 kn. und hatte dabei einen Aktionsradius von 5800 sm. Die Dänen fuhren mit einer Besatzung von 329 Mann, wir waren dagegen 400 Seekadetten und zweihundert Mann Stammbesatzung, dementsprechend ging es bei uns ziemlich eng zu.
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Das war also unser Schiff - wir, die ersten Offiziersanwärter an Bord. Aus der Zeit der Versenkung war nichts mehr zu sehen und wir fummelten beim täglichen "Rein Schiff" so gründlich, das fast alles wie neu aussah, selbstverständlich auch jeden Tag mit dem "Gebetbuch" , wie seit alther der Bimsstein genannt wurde, die Holzplanken des Oberdecks, hinter der Back bis zur Schanz.
Rasch gewöhnten wir uns an den so gefürchteten Kasernenbetrieb an Bord unseres Dickschiffs. Kurz vor sechs Uhr wurden wir jeden Morgen mit " Reise, reise aufstehen ... " geweckt, des Sonntags mit dem vollständigen Text des alten Seemanns Songs. Es folgte die Hängemattenmusterung an Oberdeck, nur mit Sporthose bekleidet und wehe einer hatte seine Hängematte nicht richtig gezurrt und er verzögerte dadurch den Ablauf der Musterung, während das Wasser in den neben uns stehenden emaillierten Blechschüsseln zu frieren begann - in der darauffolgenden Nacht war dem Schlamper der "Heilige Geist" sicher, nachdem die Hängematte mit dem Delinquenten geslippt worden war.
Die Backschafter beeilten sich mit dem Aufbacken des Frühstücks, das aus Kaffee - Ersatz, zwei Scheiben Kommißbrot und Jam bestand, einer Marmelade, die ausschaute wie ein Konsistenzfett und manchmal fast auch so schmeckte. Gemeinsam mußte die jeweilige Tischgemeinschaft dann Kartoffeln schälen, die in einem extra gekennzeichneten Netz in die Kombüse getragen wurden und samt Netz in den Kessel zum kochen gelegt wurden, nur so war sichergestellt das man seine selbst geschälten Kartoffeln auch wiederbekam.
Von 07:00 Uhr an war eine Stunde lang "Rein Schiff" angesetzt und um 08:00 Uhr begann mit einer weiteren Musterung der allgemeine Dienstbetrieb. Der Dienst, der unserer Aus-, Fort- und Weiterbildung entsprechend zugeschnitten war und nur zur Mittagszeit unterbrochen wurde, war vielseitig und gründlich. Seemannschaft, Geschützausbildung, Unterricht in verschiedenen Fächern, etwas Sport.
Für eine Landratte, wie ich es war, auf einmal irrsinnig viel neues an Begriffen und Worten. Nun, auf den "Kompaßschlüssel" den zwei Kameraden aus dem Maschinenraum auf die Brücke schleppten, bin ich trotzdem nicht hereingefallen.
Das also war unser Kadettenschulschiff, auf welchem wir unsere Kadettenzeit zu absolvieren hatten. Dickschiff - Kasernenbetrieb - die Worte klangen in unseren Ohren nach, doch wir hatten uns damit abgefunden. Wir fügten uns nicht nur ergeben in unser Schicksal, sondern wir bemühten uns fortwährend schneidige Offiziersanwärter zusein, ja, wir mußten dies zwangsläufig, um "weiterzukommen", denn es gab ja für jeden Führungszeugnisse. Doch neben dem strengen Dienst gab es auch Geselligkeit in der uns verbindenden Kameradschaft mit den Crewkameraden. Landgang war nicht groß möglich, jeder hatte in seiner knapp bemessenen Freizeit genug Dinge zu tun : lernen, schreiben, Wäsche waschen und in Ordnung halten, schlafen, Wache schieben; zudem gab es in diesem gottverlassenen Kaff kaum etwas lohnendes zu besuchen oder zu sehen und Kneipen waren für uns Offiziersanwärter tabu. So war ein Rundgang im Hafen oftmals die einzige Abwechslung, er war in einer knappen Stunde über beide Uferstraßen bis hinaus zur Mole bald wieder beendet.
Verbote und Ihre Folgen
Ein solcher Rundgang sollte beinahe verhängnisvoll für mich werden und ich sah mich schon meine kaum begonnen Seeoffizierslaufbahn vorzeitig zu Ende gehen. Was bereitete mir eine schlaflose Nacht in meiner Hängematte? Ich war damals wohl der einzige junge Matrose, der eine Kamera mit an Bord hatte. Doch fotografieren war bei der Wehrmacht und also auch bei der Kriegsmarine strengstens verboten. Nun, damals hatte auch nicht jeder einen Fotoapparat. Ich wollte von "meinem" Schiff wenigstens ein Foto haben, doch Fotos von der "Nordland" gab es keine, wenigstens für uns "Gewöhnliche" nicht. Also steckte ich die schmale Kamera in meine Hosentasche, wo ich sie gerade noch verstauen konnte, zog den Colani über und meldete mich an einem Sonntagnachmittag ordnungsgemäß zum Landgang von Bord. Ich wurde gemustert und kam mit dem Fotoapparat in der Tasche anstandslos von Bord, schlenderte gemächlich über die Stolpebrücke zum gegenüberliegenden Kai. Dort machte ich einen Schritt seitwärts und Deckung suchend hinter den Fuß eines Hafenportalkranes, zückte ich meine Kamera, machte wieder einen Schritt vorwärts und "schoß" die "NORDLAND". In Sekundenschnelle war ich wieder hinter dem Kran, packte den Fotoapparat weg und schlenderte weiter, als ob nichts gewesen wäre. Draußen an der Hafenmole machte ich kehrt, spazierte zum Schiff zurück und meldete mich nach einer Stunde vom Landgang zurück wieder an Bord. Der Wachhabende stellte mich sofort mit der Frage: "Haben Sie fotografiert?". Ich wurde kreidebleich - wußte doch niemand, daß ich eine Kamera besaß. Ich gab sofort mein verbotswidriges Verhalten zu. "Morgen um neun melden Sie sich beim Kommandanten zum Rapport! Wegtreten." Ich schlug die Hacken zusammen und begab mich unter Deck. Ein Verbot missachtet! Fotografieren ist spionageverdächtig, hatte der Wachoffizier gesagt. Aus der Traum vom Seeoffizier, dachte ich bei mir. Da werde ich wohl den Seesack packen und vom Schulschiff Leine ziehen müssen. In der Nacht hatte ich vor Angst kaum geschlafen.
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Pünktlich um neun Uhr stand ich, Koppel mit "Kavallerietrageriemen", wie wir das zum Hosenträger zu tragende Lederzeug zum Koppel nannten, umgeschnallt, den Stahlhelm auf, in Seestiefeln mit zwei halben Schlägen in der Hose vor der Kommandantenkammer achtern, wo mich mein Divisionär zum Alten führte. Doch der war gütig und hatte Verständnis für mich, nachdem ich zunächst in strengem Ton auf meine verbotene Handlung hingewiesen worden war. Als ich des Kommandanten Frage nach dem Entwickeln des Films positiv beantworten konnte, war der Bann gebrochen. Ich bekam den Auftrag, den Film zu entwickeln und Abzüge herzustellen und künftig weiter Aufnahmen vom Schiff und der Besatzung zu machen. Als meinen Arbeitsraum wies er mir die Schiffsarrestzelle zu, einen Assistenten durfte ich mir selbst auswählen. Das war also noch einmal gutgegangen - und gut war es auch, dass ich bei meinem Vater das Platten entwickeln und Vergrößern, das er als Amateur selbst zu tun pflegte, erlernt habe. So hatte ich eine Zeitlang, während der "Reinschiff" Station, denn nur dann konnte ich mich mit meinem Kommandantenauftrag verziehen, einen tollen Job. "Zutritt verboten" mit dieser Aufschrift hingen wir ein Schild an die Arresttüre, während wir in der Zelle, welche aus zwei Räumen bestand, taten was wir gerade wollten, Schach spielen, Briefe schreiben oder auch Filme entwickeln oder vergrößern. Es brachte mir sogar eine Dienstreise zur benachbarten Kreisstadt "Stolp" ein, um Entwicklungsmaterial zu besorgen.
An Weihnachten durften wir zwei Tannenbäume - es waren mehr Kiefern oder Föhren - vom nahegelegenen Wald holen. Als Sachkundiger und vom Lande kommend war ich beim "Tannenbaum" Kommando". Weihnachten auf der "NORDLAND", geruhsam im Hafen. Nun waren wir schon acht Wochen auf dem Dampfer und hatten noch keinen Knoten Fahrt gemacht! Wir begannen zu resignieren, doch unter uns befindliche, länger in der Mannschaft dienende Offiziersanwärter mit Fronterfahrung trösteten uns mit den Vorteilen des kriegseinsatzlosen Alltags auf unserem Schiff.
Nur die Raucher unter uns meckerten, denn während der Hafentage gab es keine Zulagen. Zum 1. Januar 1945 wurde der erste Teil von uns zu Seekadetten ernannt, zu 1. Februar 1945 ein weiterer Teil, darunter auch ich. Voller Stolz nähten wir uns die Abzeichen an unsere Ärmel und setzten den Dienstgrad zum Namen und zur Feldpostnummer auf unsere Briefe. Mit dem Untergang des einstigen KDF - Schiff "Wilhelm Gustloff" am 30.Januar 1945, nicht weit von unserem Stützpunkt entfernt, kam erstmals ein spürbarer Hauch des Krieges über die Besatzung unseres Schiffes.
Einige Mann von uns wurden abkommandiert um bei der Bergung der Schiffbrüchigen und ertrunkenen zu helfen. Als sie nach zwei Tagen zurückkehrten, hatten sie mitgeholfen einen Teil der über 7000 Ertrunkenen nach Gotenhafen zu bringen.
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Meine Vorgesetzten
Kommandant Kaplt.z.S.Ruggenkamp
Kadettenoffizier Kaplt.z.S. Geissler
Leitender Ing. ObLt.z.S. Demstedt
Schiffsarzt StA Dr. Reiner
Divisionsoffizier 1.Div. Kaplt.z.S.Beck
Divisionsoffizier 2.Div. ObLt.z.S.Wedemeyer
Divisionsoffizier 3.Div. ObLt.z.S.Wagner
Divisionsoffizier 4.Div. ObLt.z.S.Lüneburg
Divisionsoffizier 5.Div. ObLt.z.S.Demstedt
Divisionleutnant 1.Div. Lt.z.S.Schneekluth
Divisionleutnant 2.Div. Lt.z.S.Reif
Divisionleutnant 3.Div. Lt.z.S.Anders
Zugführer Bootsmann Kleine Döpke
Gruppenführer Oberbootsmannsmaat Tietze
Eines Tages war Kohle bunkern angesagt. Das machte unser Schiff an Oberdeck nicht nur schmutzig - schwarz- wir selbst mußten von der Kohleschute die Säcke an den über Taljen gefierten Fallen hochziehen - die Dreckarbeit gab dem Gerücht "Auslaufen" neue Nahrung. Die täglichen Wehrmachtsberichte ließen uns wissen, daß sich die russische Front auch unserem Stützpunkt näherte. Aus den reihen der Seekadetten erfolgten Abkommandierungen zum Heer.
Dampf auf - Seeklar für die erste Fahrt
Und dann schlug auch für uns und die NORDLAND in Stolpmünde die Abschiedsstunde. Es wurde Dampf aufgemacht und "Seeklar" befohlen. Na, endlich ging es auf See. Doch dann stellte man fest, dass die NORDLAND auf ihrem Kiel aufsaß. Jeder entbehrliche Mann mußte an Oberdeck und dann auf das Kommando - Alle Mann an Steuerbord - Alle Mann an Backbord - hin und herlaufen.
Doch das Schiff bewegte sich nicht vom Fleck. Hochseeschlepper mußten zur Hilfe herbei. Doch bis welche kamen bauten wir unsere 2 cm Flakkanonen aus und bezogen damit ohne Lafetten und Sockel auf der benachbarten Höhe Stellung im Schnee, die Rohre ostwärts gerichtet. Sollte daß das Ende sein? Sollten wir die NORDLAND auf diese primitive Weise verteidigen müssen? Ist das der Krieg in dem wir Siegen helfen wollten? Gott sei Dank erschienen frühzeitig genug zwei Hochseeschlepper der Marine auf der Kimm und steuerten auf unseren kleinen Hafen zu. Die Schlepper nahmen uns auf den Haken und mit vereinter Kraft kamen wir endlich frei. Es war der 18.Februar 1945 als die Schlepper die Leinen loswarfen und die NORDLAND mit eigener Kraft gen Westen dampfte. Endlich begann unsere Wunschtraum Gestalt anzunehmen - wir stachen auf einem Kriegsschiff in See -. Backbord - und Steuerbordwache waren eingeteilt, das Schiff war Gefechtsbereit, sie Seereling war niedergelegt, damit die Kanonen freies Schussfeld hatten. Die in den Davits hängenden Kutter wurden als Rettungsboote außenbords geschwenkt. Ausguck und Waffen waren besetzt, die Besatzung trug Schwimmwesten. Die Westen waren ausschließlich mit Kapok gefüllt.
Wir Kadetten hatten nach dem "Brand und Sicherheitsplan" unsere gezurrten Hängematten als Rettungsgerät.
Irgendwo lag die meine, mit der Nummer 252 gekennzeichnet, zwischen fünfzig anderen in einem Schapp, zwei Decks unter dem Oberdeck.
So also sah die Seefahrt bei der Kriegsmarine aus.
Nun, Sorgen machte ich mir wegen der Hängematte als Schwimmwestenersatz keine, mir war viel unangenehmer, dass meine Gefechtsstation unterhalb der Wasserlinie war. Als "Munitionsschucker" war ich in der vorderen Munitionslast zum heranschleppen der 10,5 cm Granaten und deren Einhängen in die Munitionsaufzugswinsch eingeteilt. Während alte und erfahrene Seemänner mich um meinen Posten beneideten, - denn auf den in der Last liegenden Hanfmatten ließ es sich gut schlafen und es war nicht zugig kalt-, ließ ich mich nach dem Wachwechsel mit vorgetäuschter Seekrankheit auf eine andere Station versetzen: Posten Ausguck Backbordseite. Ich wollte mir lieber den kalten Winterwind ins Gesicht wehen lassen als unter Deck im Mief hocken und nichts hören und nichts sehen. Eigentlich wollte ich nur was von der Seefahrt sehen. Doch leider gab es nicht viel zu sehen außer eine leicht bewegte See mit mäßiger Sichtigkeit, typisches winterliches Ostseewetter, meinten erfahrene Seemänner aus der Stammbesatzung.
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Endlich dampfte das Schiff über das Wasser, die Kessel fauchten Ihr eintöniges Lied, die Kolben stampften auf und nieder und ließen das Schiff nur leicht vibrieren. Kurs West lag an, die "nordland" lief mit 300 Mann Besatzung im Kriegsmarschzustand. Uns "Kakerlaken" war der Einsatzbefehl nicht bekannt, doch bald wusste auch der letzte Mann an Bord, wohin die Reise ging. Die Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse, keine Minen, keine feindlichen Flieger oder U-Boote und es gab keinen Alarm. Wir fuhren ohne Begleitschiffe und ohne Geleit auf dem von Minen geräumten Zwangsweg.
Nachts hieß es "Cap Arkona querab". Erinnerungen an den Dänholm und der Insel Rügen wurden wieder wachgerufen doch das Leben und Treiben eines sich in Marschfahrt befindenden Kriegsschiffes hielt uns mehr gefangen, als die Zeit hinter uns liegender militärischer Grundausbildung. Auf dem Schiff war jeder von uns ein Rädchen in einem großen Getriebe. Trotz der monotonen Gleichmäßigkeit des Fahrtverlaufs war die Fahrt mit dem Schiff für uns höchst interessant. Und eigentlich war es für uns am zweiten Tag der Seereise viel zu schnell gegangen, als mit dem Auftauchen des Ehrenmals von Laboe das nahe Ende der Fahrt sich ankündigte. Bald wurde die am Eingang zur Kieler Förde liegende U-Bootssperre passiert, das schiff verminderte seine Fahrt und machte schließlich an der Landungsbrücke vor dem "Grauen Schloß am Meer" wie die Friedrichsorter Marineanlage im Jargon der Lords verächtlich genannt wurde, fest.
Die erste Fahrt mit der Nordland war somit für uns zu Ende.
Kiel, die Stadt der Marine an der Förde brachte uns Kadetten nur etwas mehr Variationen beim nach wie vor nur spärlichen Landgang. Dafür machte uns die Garnisionsstadt näher mit dem Krieg bekannt: die Stützpunktanlagen, Werften und Marineeinrichtungen waren in den Letzten Kriegsmonaten bevorzugtes Ziel alliierter Bomberverbände, die Ihre Bomben hauptsächlich bei Nacht aber auch tagsüber abwarfen.
Mitten, in der jeweils künstlich eingenebelten Förde ( bei jedem Fliegerangriff der aus dem Westen einfliegenden Bomberverbände war Kiel und die Förde in Minutenschnelle wirksam eingenebelt ) lag die "Nordland" fest vertäut an der Pier und wir, die zur Besatzung gehörten, befanden uns während der Luftangriffe an Bord unter Deck oder in den Bunkern der nahen Marineanlage. Während die "Nordland" Glück hatte und entgegen anders lautenden Meldungen nie von einer alliierten Fliegerbombe getroffen wurde, gab es in unmittelbarer Nähe bei ankernden Schiffen der Kriegsmarine sowie bei den in den Werften liegenden Einheiten Treffer, Tote und teilweise auch Totalverluste.
Unsere Ausbildung verlief nach unseren Begriffen planmäßig weiter und wir Kadetten waren nach wie vor eifrige Offiziersanwärter, die eigentlich nur beim NS-Führungsoffizier lässiger wurden und oftmals in den hinteren Reihen im miefigen Unterdeck während des Unterrichtes eindösten. Die durch Fliegeralarme geraubte Nachtruhe und der stinklangweilige Vortrag des Politoffiziers waren nicht ganz ohne Einfluß auf unser psychisches Leistungsvermögen.
Der Wehrmachtsbericht meldete täglich das Vorrücken der Fronten, es wurde bereits auf deutschem Boden gekämpft. Wann endlich kommen die V 3 und V , während die V 2 schon ein halbes Jahr lang gegen England flog?
Doch es tat sich nichts bei den sog. Wunderwaffen. Im Gegenteil, die feindlichen Verbände drangen immer weiter vor. Aus der Rheinebene rückten Feindverbände gegen Norddeutschland vor , die sich Hamburg näherten.
Nach Hitlers Gefallenenmeldung war der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Karl Dönitz, oberster Kriegsherr geworden. Die Luftangriffe wurden immer häufiger. Wir Kadetten versahen unseren Dienst. Fragen konnten wir keine stellen -Antworten darauf konnte es keine geben- es herrschte der totale Krieg.
Das Ende
3.Mai 1945
Das Nähern gegnerischer Truppenverbände wurde im Raum Kiel durch ständige Fliegerangriffe von uns wahrgenommen. Entsprechende Meldungen kamen auch vom sog. "Drahtfunk" einer Institution der Luftverteidigung, die Ihre Warnmeldungen über den Rundfunk an die Bevölkerung verbreitete. Hamburg wurde zur offenen Stadt erklärt.
Auf der "Nordland" wurde anstatt "Rein Schiff" Seeklar gemacht.
Als wir zwei Stunden später von unserer Pier ablegten, zum erstenmal seit dem Auslaufen in Stolpmünde, waren schon die Jagdbomber am strahlend blauen Himmel. Das donnernde Geschützfeuer der schweren Flakgeschütze sowie das Bellen der leichteren Flakwaffen waren überall zu hören. Noch ehe wir auf der Höhe des Feuerschiffes Kiel waren, brach über der Förde eine wahrer Feuerzauber los. Die Kieler Bucht war voll von fahrenden und liegenden Schiffen, zumeist waren es Frachter, dazwischen befanden sich auch vereinzelte Schiffe der Kriegsmarine. Der Rest der deutschen Handelsflotte schien sich hier versammeln zu wollen. Aus allen Richtungen kamen Dampfer an, die meisten kamen aber aus der östlichen Ostsee. Am Himmel dröhnten die Motoren der Jabos. Nicht ein einziges deutsches Flugzeug war am Himmel. Die alliierten Staffeln schienen sich abzulösen, so dass sie ihre Angriffe stundenlang fortsetzen konnten. Aus der Sonne hervorstoßend, leiteten sie aus ca. 3000m Höhe ihre Angriffe ein, lösten im Sturzflug ihre Bomben aus, die teilweise mit Raketentreibsätzen versehen waren, Nach den Bombendetonationen, die überwiegend auf der Wasseroberfläche erfolgten und vereinzelt nur als Treffer auf den Handelsschiffen Verluste und Brände verursachten, gingen die zwischenzeitlich nur noch in 20 m Höhe fliegenden Jabos zu Tieffliegerangriffen über, wobei sie geschickt zwischen den Schiffen hin und her kurvten und auf diese Weise nicht konzentriert beschossen werden konnten, weil die Aufbauten der anderen Schiffe jeweils das Schussfeld blockierten. Meist suchten sie zudem noch Abwehrschwache Schiffe aus, deren Flakstände am Bug und Heck zusammengeschossen wurden, so verzweifelt sich deren Besatzungen an ihren 2cm Flakwaffen auch wehrten. Über der Kieler Bucht und dem angrenzenden Raum bis hin zur Mecklenburger- und Pommerschen Bucht war die Hölle los. Das Aufheulen der Flugzeugmotoren mischte sich mit dem Hämmern der leichten Flak, die überall aus allen Rohren schoß, dazwischen das harte Knallen der 8,8 cm Flak und dann noch die Abschüsse der schweren Schiffsartillerie, es war ein reines Inferno.
Am Himmel zuckten Blitze detonierender Flakgranaten und verwandelten sich zu Wattebäuschchen, die sekundenlang in dem blauen Himmel stehen blieben. Zwischen den Schiffen stiegen die Wassersäulen krepierender Bomben hoch, stiegen Rauchwolken gen Himmel empor. Soweit das Auge reichte brodelte ein einziger Hexenkessel. Mit einer Rauchfahne stürzte ein brennender Jabo in die See. Inmitten des Geschehens kreuzte die "Nordland". Kein Schiff hatte etwas für das andere übrig, jeder hatte mit sich selbst zu tun, zickzack fahrend und aufpassend auf Kollisionskurs daher fahrende Fahrzeuge, Manöver des letzen Augenblicks und Feuergefechte.
Es war mehr als nur ein Durcheinander, es war ein Inferno. So war der 3.Mai 1945 ein rabenschwarzer Tag für die Marine, vor allem aber für die Handelsmarine geworden. An jenem frühsommerlichen Tag, an dem auch die Stadt Hamburg durch den Gegner besetzt wurde, waren dutzende von Kriegs- und Handelsschiffen getroffen oder versenkt, durch Bombentreffer alliierter Luftverbände, starben in der gesamten Ostsee tausende von Zivilisten, Flüchtlinge aus Pommern, Ostpreußen und Kurland und auf Truppentransportern eingeschiffte Soldaten den Seemannstod.
Am frühen Nachmittag lief die "Nordland" unbeschädigt in den Eckernförder Hafen ein und machte an der Außenpier für kurze Zeit fest. An Bord unseres Schiffes entwickelte sich im Nu ein unsagbares "Whooling",
binnen kürzester Zeit hatte die Besatzung mit gepackten Seesack auf der Pier anzutreten. Der Kommandant unseres Schiffes hielt eine kurze Ansprache und teilte den Befehl, das Schiff versenken zu müssen, der Besatzung mit. Wir selbst sollten uns unter dem Befehl der Divisionsoffiziere in den Anlagen der TVA (Torpedoversuchsanstalt) zur Verfügung halten.
Dann machte die "Nordland" am Nachmittags noch mal Dampf auf und trat Ihre letzte Fahrt hinaus in die Bucht an.
An Bord waren nur die notwendigen Mitglieder der Stammbesatzung, als wir mit einem letzten Blick von unserem Schiff Abschied nahmen. Ihre letzte Fahrt war nur noch von sehr kurzer Dauer. Ca. 4 Seemeilen von Eckernförde entfernt klatschten die Wellen der Ostsee über dem einst dänischen und zuletzt unter deutscher Kriegsflagge fahrenden Schiff zusammen. Noch vor Einbruch der Dunkelheit kehrte die Barkasse der "Nordland" in den Hafen der TVA zurück, die "Nordland" war versenkt, ein einst stolzes Schiff hatte aufgehört zu existieren.
Wir machten es uns in den Werkhallen der TVA , zwischen Drehbänken, Maschinen, Vorrichtungen und Torpedos häuslich zurecht und bereiteten ein etwas unbequemes Nachtlager vor. Anderntags wurden wir in der Frühe durch detonierende Bomben der angreifenden Alliierten Flugzeuge geweckt.
Kurze Zeit später kamen schon die ersten Verwundeten zu uns um sich von unserem Stabsarzt verbinden zu lassen. Ich rückte mit einem kleinen Kommando zu dem am Pier liegenden Dampfer "Memphis" aus, um dort die letzten Toten des Krieges, Heeressoldaten von dem als Truppentransporter fahrenden Schiff zu bergen. Eine Jabo - Bombe hatte den vorderen Laderaum an der Backbordseite getroffen und einen Meter Über der Wasserlinie ein großes Loch in die Bordwand gerissen. Die explodierende Bombe zündete noch Panzerfäuste der Landser und richtete dadurch noch mehr Schaden und Unheil an. Daneben lag qualmend die "Hörnum", ebenfalls von einer Bombe getroffen. Sie hatte sich nach dem Angriff am Tag zuvor noch mit eigener Kraft in den Hafen von Eckernförde retten können. Während unserer Bergungsversuche wurden unaufhörlich Tieffliegerangriffe auf uns und auf die auf Reede liegende "Walther Rau" , ein 13700 ts großer Walfänger und dem ebenfalls auf Reede liegenden 5600 ts großen Frachter "Freiburg" geflogen.
Wir flitzten Deckung suchend von einer Seite zur anderen und suchten hinter den Aufbauten Schutz.
Das ungenaue Schießen der Engländer war unser Glück; wir kehrten unversehrt zur TVA zurück.
Dort hielt der Kommandant eine letzte Musterung und die letzten Kadetten wurden ernannt. Wir wurden von den Kapitulationsverhandlungen mit dem britischen Heerführer, Feldmarschall Montgomery, informiert. Damit war für uns der Krieg aus. Am folgenden Tag um 08:00 Uhr trat der Waffenstillstand in Kraft.
Die Waffen schwiegen , es heulten keine Sirenen mehr und die Flieger lärmten nicht mehr am Himmel. Es herrschte eine unheimliche Ruhe , ungewohnt für uns alle. Der beginnende Mai zeigte sich von seiner schönsten Seite, als ob nichts kriegerisches gewesen wäre und die Sonne schickte ihre wärmenden Strahlen zu uns in den TVA - Anlagen weilenden Ex - Soldaten herab. So hatten wir uns das Ende des Krieges nicht vorgestellt, wir waren fassungslos. Wir waren einfach zu jung um das Geschehene begreifen, wir fühlten uns verraten und verkauft.
Doch mit der am 3. Mai 1945 erfolgten Selbstversenkung der "Nordland" war ihre Geschichte noch nicht zu Ende. In den Papieren , Archiven und in manchen Köpfen existierte die "Nordland" die vormalige "Niels Juel" noch. Darauf besannen sich auch die Dänen, als die ursprünglich rechtmäßigen Besitzer des Schiffes. Das Wrack der "Nordland" wurde in Jahren nach dem Krieg aufgespürt und mit dem Kaufvertrag vom 16. März 1952 vom dänischen Staat an eine Kopenhagener Bergungsfirma verkauft. In der folgenden Zeit wurde das Schiff dann abgewrackt.
Viele dänische und auch deutsche Schiffsführer horchten noch eine lange Zeit auf, wenn sie den Namen "Niels Juel" oder "Nordland" hörten. Es war einmal ihr Schiff, auf welchem sie ihre ersten seemännischen Erfahrungen gesammelt oder ihre ersten nautischen Schritte gemacht haben und ein solches Schiff kann man nie vergessen.
Zur Beschreibung der Nordland
Falls jemand etwas mehr über dieses Wrack weiß und nähere Angaben über dieses Wrack machen kann und möchte, oder vielleicht Fotos hätte, dann wären wir sehr dankbar, wenn er sein Wissen bzw. seine Fotos z.B. per E-Mail mit uns teilen würde.

