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Presseberichte

Stand: 04.08.2010

Tauchsafaris

Das Online-Magazin von Taucher.Net                  Ausgabe 04/2010

Zehn auf einen Streich


Blauer Himmel, blaues Meer, weißes Schiff: Was nach einer Kulisse des Kitsches klingt, ist für viele Taucher die ultimative Art, einen Urlaub zu verbringen. Losgelöst von der Massenabfertigung mancher Tauchbasis an Land und oftmals auch vom Alltagsstress, erreicht man Tauchspots, die den „Landratten“ zumeist verborgen bleiben. Dazu ist die Reise mit dem Schiff – auf dem Tauchen, Essen und oftmals auch die Softdrinks bereits inkludiert sind – in
vielen Fällen sogar günstiger als die Kombination aus Hotel und Tauchbasis. Was also spricht gegen die „Blaue Reise“?

Schlecht beraten mit einer Tauchsafari ist, wer eine nichttauchende Begleitung mitnehmen möchte. Man geht tauchen, unterhält sich übers Tauchen, bereitet Tauchgänge vor und lebt Tauchen:
Da kann bei Nichttauchern schnell mal die Langeweile ausbrechen – wobei Ausnahmen die Regel bestätigen. Wer stark zu Seekrankheit neigt, sollte sich eine solche Tour zumindest zweimal überlegen: Eine Woche Dauerkotzen ist alles
andere als romantisch …

Schwieriger zu beantworten ist die Frage, ab wann ein Taucher „reif“ ist für eine Tauchsafari. Mit dem noch druckfrischen OWD-Brevet in der Tasche und ohne eigene Praxiserfahrungen ist es definitiv noch zu früh – man würde sich selbst
überfordern, die Chancen auf Genuss beim Tauchen wären recht überschaubar, und oftmals führt mangelnde Erfahrung an Bord zu Streitereien zwischen den Wünschen der erfahrenen Taucher und den Einschränkungen, die die Guides aufgrund der Anfänger vornehmen müssen. Bei dem „weniger erfahrenen Taucher“ hängt viel von den Orten ab, an denen er seine bisherigen Erfahrungen gemacht hat: Waren dort Strömungstauchgänge und Freiwasserabstiege dabei, kann man prinzipiell mit einer Safari liebäugeln. Gerade, wenn man sich die richtige Tour aussucht. In Ägypten, dem „Heimatland der Tauchsafaris“, kann eine Südtour oder – mit Einschränkungen – auch ein Trip nach St. Johns auch für den weniger erfahrenen Taucher passend sein. Die fern der Küste liegenden und häufig strömungsintensiven
Ziele wie Daedalus oder die Brothers sollte man sich dagegen besser für einen späteren Zeitpunkt der Taucherkarriere aufheben – sie laufen einem ja nicht weg. Wer unsicher ist, kann sich in den einschlägigen Foren die Erfahrungen
der anderen durchlesen und sollte das Gespräch mit dem Reiseveranstalter suchen: Gerade die schon länger am Markt aktiven, seriösen Unternehmen beraten in der Regel neutral und sachkundig, sofern man offen mit den eigenen Erfahrungen und Wünschen umgeht.

Ostsee: Warum in die Ferneschweifen?

Eine der spannendsten Tauchsafaris weltweit startet direkt vor der Haustür – und wer sich auf die „Bubblewatcher“
begibt, bekommt einiges unter Garantie nicht geboten: Nervige Diveguides, Massentourismus, Taucherrudel.
Verzichten muss er ansonsten nur auf Großfisch und einen Service, bei dem ihm der berühmte Hintern nachgetragen wird. Dafür darf er sich auf dem Boot von Peter Klink als Teil der Mannschaft fühlen und einem Profi bei der Arbeit
zusehen: Klink ist im Hauptberuf Maschinist auf dem Seenotrettungskreuzer „Berlin“ und kennt die Ostsee besser als seine eigene Garage. Angefahren werden – je nach Wetterlage und Buchungsdauer – die schönsten Wracks, die die westliche Ostsee zu bieten hat. Von der „Inger Klit“ bis zu U 251, dem Wrack eines deutschen Unterseebootes aus dem Zweiten Weltkrieg.

Die „Bubblewatcher“ ist ein zwölf Meter langes Stahlschiff, welches maximal sechs Gästen Platz bietet. Optimal belegt ist sie bei Mehrtagesfahrten mit vier Personen, dann gibt es Platz satt und die große Freiheit an Bord: Ideal auch für kleinere Tauchclubs. Der Trip von Freitag- bis Sonntagabend kostet pro Person (ab vier Personen Belegung) 169 Euro, zuzüglich der anfallenden Kraftstoffkosten – Tauchen und Verpflegung inklusive! Mehr Wissenswertes dazu gibt es auf der
informativen Homepage

 www.bubblewatcher.de


Geeignet für:  Wrackfreunde, Kaltwassertaucher, Individualisten, Tauchclubs
Nicht geeignet für: Reine Urlaubstaucher, Anfänger

Den gesamten Bericht findet Ihr Hier












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